Freitag, 21. September 2012

Das Sternenkundebuch {Teil I}

So, heute löse ich endlich mal mein vor Wochen gegebenes Versprechen ein *trommelwirbel* :
Das Sternenkundebuch! Erstmal Danke, dass ihr nachgefragt habt, denn sonst wäre folgende Serie nie entstanden und sie hat mir wirklich sehr viel Spaß gemacht!(Glitzer ahoi....^.^) Und weil ich so viele Bilder von diesem schönen Buch gemacht habe und euch nichts vorenthalten wollte;) gibt es davon auch gleich zwei Teile. Teil 2 folgt in den kommenden Tagen. Wirklich!










Das Buch ist übrigens 1927 bei Georg Dollheimer Leibzig verlegt worden.  Ich stelle mir den guten Dr. Richard Buschid als den typischen Universalgelehrten des letzten Jahrhunderts vor: Ein Mann mit leicht gestutztem Bart und ein paar  "Eigenheiten", der in seiner Bibliothek sitzt, in der sich neben zahllosen
Land- und Sternenkarten, einem alten Teleskop, einer persönlich zusammengetragenen Gesteinssammlung und naturwissenschaftlichen Büchern auch Goethes und Schillers sämtliche Werke befinden.
Denn es besteht ein Unterschied zwischen klassischer "Astronomie" (zumindest was ich mir darunter vorstelle) und der "Sternenkunde" wie wir sie bei Buschid finden. Neben wissenschaftlichen Informationen erfährt man einiges über die Geschichte und Entdeckung des "Himmels", es werden Goethe, Schiller, Klopstock und die alten Griechen zitiert, und alles miteinander zu einem Ganzen verwoben.




Das Buch ist in altdeutscher Druckschrift gesetzt, die zwar sehr dekorativ ist, aber auch ziemlich anstrengend zu lesen. Wen das nicht abschreckt- es gibt bei Ebay noch drei Ausgaben des Büchleins zu erstehen. Kostenpunkt: 15-20 Euro ohne Versand. Bisher habe ich es nur auszugsweise gelesen, aber ich bin schwer am überlegen, es einfach mal komplett zu lesen...Im Jahr 1930 hat Buschid noch ein weiteres Buch veröffentlicht, und zwar "Die Eroberung der Erde- Zweitausend Jahre Entdeckungsgeschichte", in dem sich auch 20 alte Karten befinden sollen. Ich hab es mir vorhin antiquarisch bestellt...Mal sehen...:)

Habt ihr schon mal ein Buch in altdeutscher Druckschrift durchgelesen?
Freue mich über Kommentare!

Eure
Moni/Penny

Kommentare:

kiki hat gesagt…

altdeutsche Druckschrift ist einfach so anstrengend zu lesen, dass man irgendwann keine Lust mehr hat
Und wer zusätzlich noch schlechte Augen hat, der wird Kopfschmerzen bekommen!:D Also ich würde es niemlas schaffen!:D

Sinje-Marie hat gesagt…

sehr schöne Bilder :))

ich finde diese alte Schrift soo mühsam zu lesen....auch wenn sie wirklich hübsch aussieht ;)

lg Sinje Marie

Kelsea Echo hat gesagt…

Gold glitter and stars - so pretty!

LaNostraVita hat gesagt…

Tolle Bilder! Ich finde die Umsetzung mit dem Glitter
wirklich gelungen.

Ich lese sogar alte Briefe meines Ururgroßvaters in
altdeutscher Schreibtschrift. Teilweise mit Bleistift
gekritzelte Feldpost.
Falls es jemanden interessiert, dazu gab es mal einen
Blogpost von mir:
http://lashura.blogspot.de/2012/07/mein-liebes-gutes-friedel_24.html

aNette hat gesagt…

Eine bemerkenswerte Zusammenstellung von tollen Bildern ist das hier. Dieses wunderbare Buch hat es verdient, von dir so schön präsentiert zu werden. Darüberhinaus finde ich die Astronomie sehr spannend. Im Gegensatz zur Astrologie ist das eine fundierte Wissenschaft. Altdeutsche Schrift kann ich gut und ohne Anstrengung lesen. Ich bin alt genug, habe das noch in der Schule gelernt :-)
Danke für deinen Besuch bei mir. lg aNette

Anonym hat gesagt…

Hallo Miss Moni-Penny,

jippie, das Sternenkundebuch. Wenn nicht Goethe darin zitiert würde, dann würde ich es vielleicht käuflich erwerben ;)

Habe früher viel in Fraktur gelesen - Märchen, Schiller, Goethe (jaja), die Klassiker in der großväterlichen Bibliothek. Komfortabel war das nicht gerade und Buchstaben wie "R" und "K" habe ich immer vrewechselt und gerne mal "Rinder" gelesen, wo "Kinder" gemeint waren. Vielleicht war bei dieser Fehlleistung aber auch Freud im Spiel, gell? ;)

Liebe Grüße
Mirjam

Weltenweberin hat gesagt…

Oh, vielen Dank, dass du das Buch vorgestellt hast. Ich freue mich sehr über diese wundervollen Einblicke und du hast sie auch wieder wundervoll in Szene gesetzt.

Ja früher war die Wissenschaft wohl scheinbar etwas verstaubter, aber zugleich auch ein bisschen mystisch und verzaubert. Wie ich das so lese, stelle ich mir vor, wie so mancher Leser zu dieser Zeit wohl von diesem Buch fasziniert war. Heute ist die Wissenschaft ja leider meist eine unspannende oder ganz natürliche Sache. Damals war es sicherlich nicht so selbstverständlich solche Einblicke in unser Universum zu bekommen, so ganz ohne TV-Dokus, Hochauflösende Fotos und Planetarien.

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